Hier, mitten auf der „Bürger“, nimmt die Auswanderergeschichte von Cynthioa Andraczek ihren Anfang. Ohne das deutsche Praktikum bei der Sparkasse vor 20 Jahren hätte die Französin nicht ihren späteren Mann Martin kennengelernt. Seinetwegen verließ sie 2001 ihre Heimat. Sohn Dorian wächst mit beiden Staatsbürgerschaften auf.

Hier, mitten auf der „Bürger“, nimmt die Auswanderergeschichte von Cynthioa Andraczek ihren Anfang. Ohne das deutsche Praktikum bei der Sparkasse vor 20 Jahren hätte die Französin nicht ihren späteren Mann Martin kennengelernt. Seinetwegen verließ sie 2001 ihre Heimat. Sohn Dorian wächst mit beiden Staatsbürgerschaften auf.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

„Ich als Auswanderin - das war Revolution!“

14. März 2021 // 17:05

31 Gesichter von Eingewanderten prägen die neue Fassade des Auswandererhauses. Cynthia Andraczek, geborene Cartigny, ist eines darunter.

Die deutsche Hafenstadt war nur ein weißer Fleck

„Bremerhaven - wo liegt das denn?“ Für Cynthia Cartigny, 19 Jahre und angehende Fremdsprachenkorrespondentin im Auslandspraktikum, ist die deutsche Hafenstadt ein weißer Fleck auf der Karte. Heute, 20 Jahre später, ist es ihre Heimat.

Auswandern nach Bremerhaven der Liebe wegen

Denn hier an der Waterkante hat die junge Französin damals jenen Martin Andraczek kennengelernt, für den sie ein Jahr später mit Sack und Pack aus Frankreich aus- und nach Deutschland einwandert. „Eine Revolution für meine Familie“, sagt sie heute schmunzelnd.

„Liberalität statt verbissenem Lokalpatriotismus“

Die deutsche Sprache habe sie schon als Schulmädchen fasziniert. Und die deutsche Liberalität: „In Frankreich herrscht so ein verbissener Lokalpatriotismus. Aber ein Mensch ist immer ein Mensch, egal wo er lebt.“

Wie Cynthia Andraczek ihr Leben in der norddeutschen Hafenstadt aufgebaut, welche Hürden sie überwunden hat und warum sie froh ist, dass ihr Sohn Dorian hier aufwächst, lesen ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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