Die Corona-Krise hat unter anderem den Umschlag an der Stromkaje gebremst.

Die Corona-Krise hat unter anderem den Umschlag an der Stromkaje gebremst.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Im Hafen von Bremerhaven herrscht Flaute

22. Dezember 2020 // 08:15

Die Corona-Krise hat nicht nur auf dem Autoterminal und an der Stromkaje den Umschlag gebremst. Auch das Kreuzfahrgeschäft hat gelitten.

Kreuzfahrtgeschäft leidet stark

Die Corona-Krise hat nicht nur auf dem Autoterminal und an der Stromkaje den Umschlag gebremst. Das Kreuzfahrtgeschäft am Columbus Cruise Center ist in diesem Jahr sogar nahezu völlig zum Erliegen gekommen. Es gab nur sechs Schiffsabfertigungen mit 2596 Passagieren. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor wurden 115 Abfertigungen mit 246.995 Passagieren registriert.

Minus von neun Prozent

In der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven wurden insgesamt in den ersten drei Quartalen des Jahres 48,6 Millionen Tonnen umgeschlagen, davon 24,5 Millionen Tonnen im Empfang und 24,1 Millionen Tonnen im Versand. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Minus von neun Prozent. In Bremen-Stadt gab es mit 7,3 Millionen Tonnen ein Minus von 25,4 Prozent und in Bremerhaven mit 41,3 Millionen Tonnen ein Minus von 5,4 Prozent.

Höherer Chinaverkehr

Besonders die Rückgänge im Europa- (minus acht Prozent) und im Amerikaverkehr (minus 26,4 Prozent) sind für diese Ladungsverluste ursächlich. Diese Verluste konnten auch nicht durch die höheren Chinaverkehre (plus 10,7 Prozent) aufgefangen werden. (fk)

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