Ein Hautarzt untersucht in seiner Praxis die Haut einer Patientin bei einer Hautkrebs-Früherkennung. Hautkrebs ist der Tumor mit der größten Zuwachsrate.

Ein Hautarzt untersucht in seiner Praxis die Haut einer Patientin bei einer Hautkrebs-Früherkennung. Hautkrebs ist der Tumor mit der größten Zuwachsrate.

Foto: Brand/dpa

Bremerhaven

In Bremerhaven droht Mangel an Hautärzten

Von Andrea Lammers
21. September 2019 // 13:30

Wer in Bremerhaven demnächst die Hilfe eines Hautarztes benötigt, muss sich wohl auf längere Wartezeiten einstellen. Während vor vier Jahren noch neun Dermatologen in der Stadt Patienten ambulant versorgten, sind es mit Beginn des kommenden Jahres voraussichtlich nur noch drei.

Chefarzt: Ambulante Versorgung nicht mehr gewährleistet

Mehrere Hautärzte haben ihre Praxen aus Altersgründen geschlossen. Eine weitere Praxis hat kürzlich aufgegeben, und zum Ende des Jahres steht eine weitere Schließung an. Zum Jahreswechsel bleiben demnach noch drei ambulant tätige Hautärzte in Bremerhaven übrig. „Damit ist die ambulante dermatologische Versorgung in Bremerhaven nicht mehr gewährleistet“, beurteilt der Chefarzt der Dermatologie im Klinikum Reinkenheide, Dr. Gunnar Wagner, die Situation.

Großes Einzugsgebiet

Dabei erstreckt sich das Versorgungsgebiet mitnichten nur auf die Seestadt. „Wir versorgen Patienten bis hoch nach Nordholz, bis Bederkesa und Bremervörde sowie auch die, die von der anderen Weserseite kommen“, sagt die Obfrau der Dermatologen, Dr. Dorothea Friedmann.
Warum die Aufgabe der traditionellen Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung eine Lösung des Problems darstellen könnte, lest Ihr am 22. September 2019 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.
 

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