Viele Meerestiere werden durch den von Menschen verursachten Lärm empfindlich gestört.

Viele Meerestiere werden durch den von Menschen verursachten Lärm empfindlich gestört.

Foto: Alfred-Wegener-Institut

Bremerhaven

In den Meeren wird es immer lauter

4. Februar 2021 // 20:01

Lärm setzt den Tieren im Meer massiv zu. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass selbst Muscheln darunter leiden.

Sprengungen sowie Rammschläge in den Boden für die Öl- und Gasförderung dröhnen viele Kilometer weit und betreffen mittlerweile nicht nur den Küstenraum, sondern auch die Tiefsee. Hinzu kommt das Brummen von vielen Tausend Frachtschiffen, Motoryachten und Jet-Skis. Fachleute gehen davon aus, dass der Lärm im Meer durch menschliche Aktivitäten noch zunehmen wird. Das ist bedenklich, weil der Lärm Meerestiere schon heute stark belastet, mahnt unter anderem das Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven. Er könne Meerestiere in ihrem Verhalten beeinflussen, vertreiben, bei der Nahrungssuche stören oder in extremen Fällen sogar das Gehör von Robben und Walen schädigen. Eine internationale Kooperation sei gefragt.

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