Ausgezeichnete Jung-Journalisten: Mitglieder der Redaktion der Schülerzeitung "Marktplatz" der Leher Marktschule und ihre Betreuerin Britta Hayes (hinten, Mitte) haben am 2015 einen Förderpreis bekommen. Auch dieses Jahr tritt die Schule wieder an.

Ausgezeichnete Jung-Journalisten: Mitglieder der Redaktion der Schülerzeitung "Marktplatz" der Leher Marktschule und ihre Betreuerin Britta Hayes (hinten, Mitte) haben 2015 einen Förderpreis bekommen. Auch dieses Jahr tritt die Schule wieder an.

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Bremerhaven

Jury kürt die beste Schülerzeitung

Von nord24
11. Januar 2016 // 16:38

Eine Lehrerin, die Eis und Ferien mag, eine Viertklässlerin, die den übergroßen Hasenkopf eines Schauspielers tragen darf, ein Grundschüler, der in einen Eishockey-Schwitzanzug steigt und ein Interview mit einem syrischen Flüchtling, der Bertolt Brecht schätzt: Das sind einige der Themen in den Schülerzeitungen aus Bremen und Bremerhaven, die am diesjährigen Landeswettbewerb teilnehmen.

Den Siegern winken Preisgelder

Den Wettbewerb lobt das Bildungsressort aus. Eine Jury, besetzt mit Vertretern des Ressorts, der Landeszentrale für politische Bildung, des Weser-Kuriers und der Nordsee-Zeitung analysiert die Ausgaben: Passen Themen, Sprache und Stil zur jugendlichen oder kindlichen Zielgruppe, sind die Texte auch tatsächlich von Kindern und Jugendlichen verfasst worden? Die Preisverleihung findet am Dienstag, 16. Februar, im Schulmuseum im Bremer Stadtteil Hastedt statt. Den Siegern winken Preisgelder, außerdem nehmen ihre Erzeugnisse Ende Februar am Bundeswettbewerb teil.

Schülerzeitung der Marktschule wieder dabei

Die Schülerzeitung „Marktplatz“ der Marktschule in Lehe ist diesmal einzige Vertreterin der Seestadt im Wettbewerb. Vergangenes Jahr bekamen die Grundschüler, die die Redaktion bilden, und ihre Betreuerin Britta Hayes einen mit 150 Euro dotierten Sonderpreis zugesprochen. Die Jury lobte damals die „gute Struktur und authentisch formulierte Texte“.

Teilnehmerfeld ist kleiner geworden

Mit sieben Schülerzeitung ist das Feld der Wettbewerber kleiner als in den Vorjahren. „Früher gab es bis zu 18 Teilnehmer“, berichtet Karsten Krüger, Landeskoordinator Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Die Rahmenbedingungen in den Schulen seien schwieriger geworden, um solche Extra-Aktivitäten langfristig zu Verfolgen, schätzt Krüger. Aus dem Bildungsressort heißt es, das Aktuelle und Freche des Flurfunks, das die Schülerzeitungen früher exklusiv verbreitet hätten, seien heute Bestandteil in der täglichen Kommunikation der Schüler über soziale Netzwerke wie Facebook und Smartphone-Nachrichendienste wie Whatsapp.

Erste Ausgaben online

Es gibt aber auch einen Lichtblick in dieser Entwicklung: Zwei Bremer Schulen betreiben ihre Schülerzeitungen mittlerweile im Netz, darunter die Lerchenzeitung – das ist eine Premiere im Landeswettbewerb und wird nach neu entwickelten Kriterien bewertet.

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