Zum Themendienst-Bericht vom 17. Dezember 2015: Wer sich um das Thromboserisiko durch die Einnahme der Pille sorgt, spricht am besten mit seinem Frauenarzt über mögliche Alternativen. (Archivbild vom 07.05.2013/Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Foto: Andrea Warnecke

Zum Themendienst-Bericht vom 17. Dezember 2015: Wer sich um das Thromboserisiko durch die Einnahme der Pille sorgt, spricht am besten mit seinem Frauenarzt über mögliche Alternativen. (Archivbild vom 07.05.2013/Die Veröffentlichung ist für dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.) Foto: Andrea Warnecke

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Bremerhaven

Keine Einigung im Streit um Anti-Baby-Pille

Von nord24
17. Dezember 2015 // 16:04

Im Prozess um eine mögliche Gesundheitsgefahr durch die Anti-Baby-Pille „Yasminelle“ ist der Versuch einer Einigung zwischen Klägerin und Hersteller gescheitert. Nach knapp fünf Stunden Verhandlung vertagte das Landgericht im baden-württembergischen Waldshut-Tiengen den Prozess am Donnerstag auf das nächste Jahr. Verhandelt wird zivilrechtlich die Klage der 31-jährigen Felicitas Rohrer gegen den Chemie- und Arzneimittelkonzern Bayer mit Sitz in Leverkusen. Dieser vertreibt die Pille. Rohrer will erreichen, dass das Verhütungsmittel vom Markt genommen wird, weil sie es für gefährlich hält. Sie macht die Pille mit dem Wirkstoff Drospirenon für gesundheitliche Probleme verantwortlich.

Klägerin erleidet Lungenembolie

So habe das Mittel ein mindestens doppelt so hohes Thrombose-Risiko wie andere Präparate. Nach der Einnahme der Pille habe sie im Juni 2009 eine beidseitige Lungenembolie erlitten und sei daran fast gestorben. Sie fordert mindestens 200 000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Keine Gefahr durch die Einnahme

Der Pharmakonzern halte die Klage für unbegründet, sagte der Rechtsanwalt des Unternehmens, Henning Moelle, am Rande des Prozesses. Ein Sprecher des Konzerns sagte: Durch wissenschaftliche Daten sei bestätigt, dass von der Anti-Baby-Pille und dem Wirkstoff bei korrekter Einnahme keine Gefahr ausgehe.

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