Eltern und Mitarbeiter  haben Anfang der Woche gegen die Krippen-Schließung demonstriert.

Eltern und Mitarbeiter haben Anfang der Woche gegen die Krippen-Schließung demonstriert.

Foto: Schimanke

Bremerhaven

Keine Entwarnung: Eltern müssen weiter um Krippen bangen

Von Laura Bohlmann-Drammeh
23. Juni 2017 // 07:45

Noch immer ist keine Lösung für die drei Krippen "Die Sprotten", "Die Seeräuber" und "Die Seepferdchen" sowie des Trägervereins "Der Strohhalm" in Sicht. Am Donnerstag sind die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung informiert worden, wie es mit den vier Einrichtungen weitergeht.

Warten auf Hilfe

Marika Büsing machte deutlich, dass sie die Krippen nicht in eine andere Trägerschaft oder an die Stadt geben wird. Sie hatte zuvor gesagt, dass die Krippen Ende Juli schließen werden, wenn vonseiten der Stadt keine Hilfe kommt.

Kinder für "Strohhalm"

Konkret möchte sie, dass das Jugendamt der Einrichtung "Strohhalm" wieder Kinder zuweist, was in der Vergangenheit nicht mehr geschehen ist. Erst dann sei es wieder möglich, mit den Gewinnen die anderen drei Krippen zu betreiben.

Angebot von der Stadt

Die Stadt hatte zuletzt zugesagt, sich um eine Lösung zu bemühen. "Wir haben Frau Büsing am Donnerstag ein Angebot gemacht, das die Fortführung der krippen gewährleistet", sagt Sozialdezernentin Claudia Schilling (SPD).

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