Obwohl über die Gutachten, die die Verantwortlichkeiten für die Havarie der „Seuten Deern“ beleuchten, öffentlich diskutiert wird, will sich die Wissenschaftssenatorin noch nicht dazu äußern.

Obwohl über die Gutachten, die die Verantwortlichkeiten für die Havarie der „Seuten Deern“ beleuchten, öffentlich diskutiert wird, will sich die Wissenschaftssenatorin noch nicht dazu äußern.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Keine öffentliche Schuld-Diskussion um „Seute Deern"

6. Juli 2020 // 20:44

Wer ist Schuld an der Havarie der „Seuten Deern“? Obwohl die Gutachten längst öffentlich sind, will sich die zuständige Senatorin dazu noch nicht äußern.

CDU macht Druck

Der Sprecher von Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD) machte auf Nachfrage klar, dass die Senatorin zum jetzigen Zeitpunkt weder über Inhalte sprechen noch öffentliche Bewertungen vornehmen werde. Anlass der Debatte sind zwei Gutachten, die die NORDSEE-ZEITUNG veröffentlicht hat. Ein Rechtsgutachten hatte die Spitze des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM) von jeder Mitschuld freigesprochen. Ein anderes Gutachten hatte den Tag der Havarie beleuchtet und dabei eklatante Mängel bei der Beaufsichtigung von Schiff und Pumpen festgestellt. Die CDU setzt die Senatorin allerdings unter Druck: So lange die Versäumnisse nicht aufgeklärt seien, werde es keine Gespräche über eine Beteiligung der Stadt an den Abwrackkosten geben.


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