Sorgt Corona für eine Zunahme der Kindeswohlgefährdung? In Bremerhaven bleiben die tatsächlichen Zahlen nach einer Auswertung des Jugendamts konstant. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Sorgt Corona für eine Zunahme der Kindeswohlgefährdung? In Bremerhaven bleiben die tatsächlichen Zahlen nach einer Auswertung des Jugendamts konstant. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

Foto: dpa

Bremerhaven

Kinder in Gefahr: So viel Meldungen wie nie zuvor

12. März 2021 // 15:00

In 2020 hat das Bremerhavener Jugendamt so viele Meldungen zur Kindeswohlgefährdung registriert wie schon lange nicht mehr.

Höchste Wert seit 2011

Während im Jahr 2019 insgesamt 735 Meldungen eingingen, waren es 826 Meldungen im Corona-Jahr 2020. Damit erreichen die Meldungen den höchsten Wert seit 2011. Ähnlich hoch war er nur nach der Flüchtlingswelle 2016.


Tatsächliche Fälle konstant

Im Durchschnitt gab es seit 2011 670 Meldungen pro Jahr mit dem Verdacht, dass Kinder zu Hause körperlich, geistig oder seelisch angegriffen werden. Die Zahl der tatsächlichen Kindeswohlgefährdungen, die das Amt festgestellt hat, blieben aber konstant.

Wer die meisten Fälle meldet, und damit oft richtig liegt, und warum die Höhe der Meldung auch ein positives Zeichen in sich tragen kann, lest ihr jetzt bei NORD|ERLESEN und am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Immer informiert via Messenger
Wer soll Kanzler/Kanzlerin werden?
123 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger