Hier bleibt nichts lange liegen: Viermal in der Woche bekommt Geschäftsinhaberin Susanne Koch-Saltik neue Ware.

Hier bleibt nichts lange liegen: Viermal in der Woche bekommt Geschäftsinhaberin Susanne Koch-Saltik neue Ware.

Foto: van Veenendaal

Bremerhaven

Kleiner Bio-Laden in Bremerhaven trotzt der Supermarkt-Konkurrenz

Von Susanne van Veenendaal
20. Juli 2019 // 16:22

Im Naturkost- und Naturwarengeschäft „Der Bioladen“ in Bremerhaven herrscht Betriebsamkeit. Gerade hat der Betrieb 20. Geburtstag gefeiert. Wie schafft ein so kleiner Naturkostladen das in Zeiten, in denen es Biowaren in immer mehr Drogerien, Supermärkten und Biomarkt-Ketten zu kaufen gibt?

Einkauf wird nach Hause geliefert

„90 Prozent sind Stammkunden“, sagt Inhaberin Susanne Koch-Saltik. Manche seien seit der ersten Stunde dabei. Wie ein Service aus vergangenen Zeiten erscheint auch das hauseigene Kreditsystem: „Bei uns kann man noch anschreiben lassen“, berichtet sie. Wer krank oder älter ist, dem werde der Einkauf auch nach Hause gebracht. Bestellt jemand per Fax, werde ihm die Ware eingepackt. Und es steht ein ladeneigener Parkplatz zur Verfügung.

Kunden haben Vertrauen

„Wir legen Wert auf regionale Produkte“, betont Tekin Saltik. So kämen die Kartoffeln beispielsweise aus Altluneberg, das Getreide aus Padingbüttel und das Geflügelfleisch aus Kassebruch. Salate und Dips werden von einem Biounternehmer aus dem Fischereihafen bezogen.
Was die Kunden an dem kleinen Bio-Laden am meisten schätzen, lest Ihr am Sonntag, 21. Juli, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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