Neue Bewohner im Klimahaus: knapp 30 Lemminge ziehen in der Reisestation "Alaska" ein.

Neue Bewohner im Klimahaus: knapp 30 Lemminge ziehen in der Reisestation "Alaska" ein.

Foto: Klimahaus

Bremerhaven

Knapp 30 Lemminge ziehen ins "Klimahaus" ein

Von Maike Wessolowski
28. September 2018 // 17:00

Ab sofort flitzen kleine, possierliche Lemminge durch das Vivarium im Klimahaus in Bremerhaven:  Um die 30 der kleinen Säugetiere, die zur Gattung der Wühlmäuse gehören, sind künftig an der Reisestation "Alaska", hinter der Walflunke anzutreffen. Vom Dach des Klimahauses, werden sie sich sicher nicht stürzen, denn der "Sprung der Lemminge" ist ein Mythos.

Leben unter der Erde

Ihr neues Zuhause, das Vivarium, ist von Röhren und Schlafboxen durchzogen, denn so leben die etwa zehn bis 15 Zentimeter kleinen Tiere auch in der freien Wildbahn, unter Alaskas Schneedecke. Es handelt sich um nördliche Moorlemminge. Ihre Verwandten, die Steppenlemminge aus Asien, sind schon lange im "Zoo am Meer" zu Hause.

Flotte Vermehrung

Die kleinen Säuger, die sich hauptsächlich von Pflanzen ernähren, springen übrigens nicht im kollektiven Selbstmord über Klippen - das so bestätigen Wissenschafter des Klimahauses und des "Zoo am Meer". Tatsache ist, dass die Tiere sich sehr schnell vermehren und sich in freier Wildbahn in mehrere Gruppen aufspalten, um neue Lebensräume zu finden. Das bedeutet, das sie ihren sicheren Bau verlassen müssen - und häufiger Opfer von Fressfeinden werden.

Kein Klippensprung

Der Klippensprung soll laut mehrerer Quellen eine Erfindung des Tierfilms "Wild Wilderness" aus den 50er Jahren sein. Dort ist vom selbstmörderischen Klippensprung zur Erhaltung der Art die Rede.        

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