Eurogate, unter anderem Betreiber des Bremerhavener Container-Terminals (Foto) hat Gespräche mit dem Hamburger Konkurrenten HHLA über eine Zusammenarbeit im Containergeschäft aufgenommen.

Eurogate, unter anderem Betreiber des Bremerhavener Container-Terminals (Foto) hat Gespräche mit dem Hamburger Konkurrenten HHLA über eine Zusammenarbeit im Containergeschäft aufgenommen.

Foto: Wolfhard Scheer

Bremerhaven

Kommt die Fusion der Hafen-Riesen?

29. Mai 2020 // 20:45

HHLA und Eurogate führen Gespräche über eine Kooperation. Am Ende könnte eine Fusion stehen - und damit ein neuer Riese der Hafenwirtschaft

„Austausch von Ansichten“

So weit ist es aber noch lange nicht. Bislang hat die Hamburg Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA) lediglich eine „Offenlegung“ über die Gespräche mit den Eurogate-Gesellschaftern Eurokai (Hamburg) und BLG (Bremen). Auf vier Zeilen heißt es dort vorsichtig: „Die drei Gesellschaften tauschen ihre Ansichten über die Chancen eine engeren Zusammenarbeit im Container-Geschäft in der Deutschen Bucht aus.“ Und dann noch vorsichtiger: „Diese Gespräche befinden sich in einer sehr frühen Phase und sind ergebnisoffen.“

Zwei Schwergewichte

Doch die Fantasie, die auf diese Weise geweckt wird, ist alles andere als vorsichtig. Manch ein Beobachter vermutet, dass es in Wirklichkeit um eine Fusion geht. Von einer „Neuordnung der deutschen Hafenwirtschaft“ schreibt die „Welt“. Denn da kommen zwei Scherwegwichte ins Gespräch. HHLA ist mit 1,4 Milliarden Euro Umsatz Markführer in Hamburg, Eurogate kommt in Bremerhaven auf rund die Hälfte und gilt als größtes reedereiunabhängiges Hafenunternehmern Europas.

Mehr zum Thema lest ihr am Samstag in der Nordsee-Zeitung.

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