Jägerhof oder alternatives Bauland? Die geplante Kita an der Wurster Straße wird heftig diskutiert. Denn gefällt werden müssten unter anderem zwei 100-jährige Kastanien und eine mächtige Birke.

Jägerhof oder alternatives Bauland? Die geplante Kita an der Wurster Straße wird heftig diskutiert. Denn gefällt werden müssten unter anderem zwei 100-jährige Kastanien und eine mächtige Birke.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Konflikt um Kita Jägerhof spitzt sich zu

30. Oktober 2020 // 12:00

Die Stadt braucht dringend Krippen. Ein Investor will eine am Jägerhof bauen. Doch das Grundstück wollen Naturschützer für Bäume und Fledermäuse bewahren.

Fledermäuse werden am Jägerhof vermutet

Naturschützer sind in heller Aufregung: Für den Bau der Kita müssten nicht nur mehrere Bäume, darunter drei sehr alte, fallen. Es könnten auch Fledermäuse gestört werden, befürchten Umweltschutz- und Gartenbauamt.

Neue Krippe soll in den Wald eingebettet werden

Die Existenz der Nachtschwärmer in dieser verwilderten kleinen Grünanlage Ecke Gauß/Wurster Straße sei bisher nicht nachweisbar, entgegnet die Projektleitung der Investorengruppe Specht. Und betont, dass die Kita mit 40 Krippenplätzen bewusst in einen neu anzupflanzenden kleinen Wald eingebettet werden soll.

Diskussion um andere Standorte an Gauß- und Allensteiner Straße

Es gebe indessen alternative Kita-Standorte, hält Gartenbauamtsleiter Thomas Reinicke entgegen. Doch der Bau soll sehr viel teurer sein.

Warum ein neuer Kitabau am Jägerhof deutlich preiswerter sei als woanders, erfährst du in der NORDSEE-ZEITUNG und auf NORD|ERLESEN.

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