Kreuzfahrttourismus: Bremerhavener Columbusinsel soll attraktiver werden

So sieht die Columbuskaje derzeit aus. Zu sehen ist das Hochhaus (unten rechts), das über einen Verbindungstrakt mit dem sogenannten Mittelbau verbunden ist. Beide Gebäude werden abgerissen. Das Terminalgebäude entlang der Kaje bleibt bestehen.

Bremerhaven

Kreuzfahrttourismus: Bremerhavener Columbusinsel soll attraktiver werden

Von Christoph Bohn
30. September 2017 // 14:08

Der Kreuzfahrttourismus in der Seestadt Bremerhaven boomt. Immer mehr Passagiere werden am Kreuzfahrtterminal abgefertigt. Allerdings sind Kaje und Teile der Gebäude in die Jahre gekommen. Das soll sich ändern.

 Kaje soll in drei bis vier Abschnitten erneuert werden

In den kommenden Jahren wird sich eine Menge tun, kündigt Robert Howe, Geschäftsführer der Hafengesellschaft Bremenports, an. So soll die Kaje in drei bis vier Abschnitten erneuert werden.

Politische Gremien müssen entscheiden

„Wir haben in den vergangenen eineinhalb Jahren im Auftrag der Deputation eine Entscheidungsvorlage erarbeitet“, sagt Howe. Darüber müssen die politischen Gremien jetzt entscheiden. Wenn alles gut laufe, könne man im Jahr 2020 mit den Bauarbeiten beginnen, schätzt der Geschäftsführer.

Neue Kaje auf der Wasserseite

Die Vorzugsvariante sieht vor, dass eine komplett neue Kaje gebaut wird. „Das alte Bauwerk hat das Ende seiner Lebenszeit erreicht“, sagt Howe. Dieses Stück für Stück zu erneuern, sei aber aufgrund der Statik außerordentlich schwierig. Deswegen soll eine neue Kaje auf der Wasserseite 25 Meter vor der alten gebaut werden.