Rund 100 Eltern, Erzieher und Kinder protestierten gegenüber Sozialdezernentin Claudia Schilling gegen die drohende Krippenschließung. Die versprach, nach Lösungen zu suchen, verwies aber auf die private Trägerschaft.

Rund 100 Eltern, Erzieher und Kinder protestierten gegenüber Sozialdezernentin Claudia Schilling gegen die drohende Krippenschließung. Die versprach, nach Lösungen zu suchen, verwies aber auf die private Trägerschaft.

Foto: Schimanke

Bremerhaven

Krippen: "Konstruktives Gespräch" aber keine Lösung in Sicht

Von Laura Bohlmann-Drammeh
20. Juni 2017 // 18:51

Nachdem am Dienstagmorgen rund 100 Eltern, Erzieher und Kinder vor der Stadtverwaltung gegen die drohende Schließung der Krippen demonstriert hatten, gab es am Nachmittag ein Gespräch zwischen den Verantwortlichen.

Lösungsvorschläge in Planung

"Wir haben ausführlich und konstruktiv miteinander gesprochen", sagte Sozialdezernentin Claudia Schilling, die gemeinsam mit dem Jugendamt und Betreiberin Marika Büsing nach einer Lösung gesucht hatte. Die gebe es bisher nicht, Schilling will aber "sehr zügig" Vorschläge machen.

Entscheidung liegt bei Betreiberin

Wie es weiter geht mit dem Strohhalm und den Krippen "Die Seepferdchen", "Die Seeräuber" und "Die Sprotten" sei aber letztlich Entscheidung der Betreiberin. "Die Einrichtungen sind in privater Hand", betonte Schilling am Vormittag. Der Verein "Strohhalm" hat finanzielle Schwierigkeiten, weshalb der Eigenanteil für die Krippen von 13.000 Euro nicht mehr aufgebracht werden kann.

Mitarbeiter werden Donnerstag informiert

Büsing wollte sich zum Gesprächsverlauf nicht äußern. Am Donnerstag will sie in einer Betriebsversammlung ihre Mitarbeiter über eine Entscheidung in Kenntnis setzen.

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