Dorothee Starke möchte Klushof-Quartier kulturell aufwerten

Im alten Speichergebäude an der Dionysiuskirche wäre viel Platz für Theateraktionen: Kulturamtsleiterin Dorothee Starke (rechts) unternahm gemeinsam mit Kulturkirchenpastorin Andrea Schridde einen Rundgang durchs Quartier.

Foto: Loskant

Bremerhaven

Kulturamtsleiterin Starke sieht Potenzial im Klushof-Quartier

Von Sebastian Loskant
4. November 2016 // 18:00

Kultur in Lehe soll sich nicht nur auf das Goethequartier, die Hafenstraße und die Lange Straße beschränken. Dies betont die neue Kulturamtsleiterin Dorothee Starke.

Lauschige Hinterhöfe und schwarze Wege

Sie sieht vielmehr vor allem im Klushof-Quartier Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten. Bei einem Rundgang, den sie mit Kulturkirchenpastorin Andrea Schridde für die NORDSEE-ZEITUNG unternahm, wies sie vor allem auf lauschige Hinterhöfe, leerstehende Gebäude und "schwarze Wege" hin.

Goethequartier profitiert bereits von neuen Kulturangeboten

"Diese Orte könnten im Rahmen des Leher Kultursommers oder bei der Musik im Wohnzimmer bespielt werden", regt sie an. Solche Aktionen hatten in den vergangenen Jahren bereits zu einer Belebung des Goethequartiers geführt.

Auch ein  Café als zentraler Treffpunkt wäre wünschenswert

Außer punktuellen Veranstaltungen mit  Theaterspiel, Lesungen, Ausstellungen und Musik seien aber auch regelmäßige Treffpunkte wünschenswert. Starke und Schridde denken dabei etwa an ein Kulturcafé wie das Café "Faust" in der Goethestraße.

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