Gregor Lewicki vom Bremerhavener Restaurant Motato hofft, dass die von der Politik versprochenen Überbrückungshilfen nun schnell fließen.

Gregor Lewicki vom Bremerhavener Restaurant Motato hofft, dass die von der Politik versprochenen Überbrückungshilfen nun schnell fließen.

Foto: Mark Schröder

Bremerhaven

Längerer Lockdown: Geschäftsleute sind enttäuscht

11. Februar 2021 // 21:05

Sie hatten auf schnellere Lockerungen gehofft, und sie hatten gute Argumente. Ensprechend enttäuscht sind viele Geschäftsleute jetzt.

„Dann werden wir nie wieder öffnen“

Die Hoffnung auf schnelle Lockerungen hat sich für die Geschäftsleute in Stadt und Land am Mittwochabend zerschlagen. Vor dem 7. März dürfen sie ihre Läden nicht öffnen – und auch dann erst, wenn die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen unter 35 sinkt. „Wenn die Politik die Frage der Öffnung an den Inzidenzwert knüpft, werden wir nie wieder öffnen“, glaubt Nicole Steffens von der Buchhandlung Mausbuch in Lehe. Viel zu groß sei die Gefahr von größeren Ausbrüchen in der Stadt, die den Wert schnell wieder nach oben treiben könnten.

Gastronomie muss noch länger warten

Gregor Lewicki, Inhaber des Bremerhavener Restaurants Motato, kann nicht mal dem 7. März entgegenfiebern, denn die Gastronomie wurde bei den Öffnungsszenarien außen vor gelassen. Lewicki hofft jetzt auf die versprochenen Überbrückungshilfen. „Damit steht und fällt für uns alles“, sagt er.

Was andere Geschäftsleute aus Stadt und Land zu den Corona-Beschlüssen sagen, lest ihr in der NORDSEE-ZEITUNG und auf NORD|ERLESEN.

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