"Seute Deern" im September 1981 im Alten Hafen. Damals stand auch noch der Nachbau der Feuerblüse auf dem DSM-Gelände. Sie ist seit Jahren verschwunden.

"Seute Deern" im September 1981 im Alten Hafen. Damals stand auch noch der Nachbau der Feuerblüse auf dem DSM-Gelände. Sie ist seit Jahren verschwunden.

Foto: Archiv

Bremerhaven

Langer Abschied von der „Seuten Deern“

29. Januar 2021 // 14:20

Der „Seuten Deern“ in Bremerhaven hat die Stunde geschlagen. Nach der Havarie folgt nun das Abwracken. Nur die Erinnerung bleibt.

„Deern“ an Herz gewachsen

Seit 1966 liegt die Bark im Alten Hafen. Erst als bessere Kneipe, dann als „Keimzelle“ für das Schifffahrtsmuseum und zuletzt als museales Restaurant-Schiff. Und in den Jahrzehnten ist der einstige stolze Segler den Menschen ans Herz gewachsen.

Spelunkenhaftes Ambiente

Insbesondere in den ersten Jahren war es das spelunkenhafte Ambiente an Bord der Bark, die bei den Gästen - insbesondere aus dem Binnenland - Eindruck machte. Seefahrerromantik pur. Und das Ganze gespickt mit einer Portion Schifffahrtsgeschichte.

Käpt‘n an Bord

Vielen in Erinnerung ist der olle Käpt’n an Bord: Peter Gording. Ein Seebär, wie man ihn sich wünscht. Mit langem Rauschebart, im Strickpulli oder einer alten Kapitänsjacke und mit ’nem Elbsegler auf dem Kopf. Er sei der einzige Überlebende der ersten Meuterei auf dem Windjammer im Jahr 1919, behauptete er von sich selbst. (znn)

Welche Erinnerungen Sigward Glomb und Peter Gulyas an die „Seuten Deern“ haben, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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