Beim Lasertag bekommen die Teilnehmer spezielle Westen sowie mehr oder weniger waffenähnliche «Phaser». Mit einem Infrarotstrahl müssen sie auf einem düsteren, oft vernebelten Spielfeld ihre Gegner am Oberkörper treffen. Für die einen ist es eine neue Sportart, die anderen sehen es als jugendgefährdendes Killerspiel.

Beim Lasertag bekommen die Teilnehmer spezielle Westen sowie mehr oder weniger waffenähnliche «Phaser». Mit einem Infrarotstrahl müssen sie auf einem düsteren, oft vernebelten Spielfeld ihre Gegner am Oberkörper treffen. Für die einen ist es eine neue Sportart, die anderen sehen es als jugendgefährdendes Killerspiel.

Foto: Stratenschulte/dpa

Bremerhaven
Der Norden

Lasertag beschäftigt den Jugendschutz

Von nord24
8. März 2016 // 14:15

Immer mehr Städten und Gemeinden müssen sich mit dem aus den USA stammenden Phänomen Lasertag beschäftigen. Bundesweit wollen Betreiber neue Hallen eröffnen. Bau- und gewerberechtlich werden die Anlagen als Sportstätten gesehen, über Altersgrenzen für Minderjährige entscheiden die örtlichen Jugendämter. In Bremerhaven dürfen künftig schon Sechsjährige aufeinander schießen.

Abschießen menschlicher Gegner

Dabei kommen sie zu höchst unterschiedlichen Bewertungen. So kritisiert etwa das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz, wesentliches Ziel des Spiels sei das Abschießen der menschlichen Gegner. Das Jugendamt Hannover sieht es als "eine moderne Form von Räuber und Gendarm". Die Teilnehmer bekommen waffenähnliche Zielgeräte und müssen mit ungefährlichem Infrarotlicht Punkte auf den Westen ihrer Gegner treffen.

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