Die Lloyd Werft müsse in ihrer Substanz erhalten werden, fordert Bremerhavens SPD-Chef Martin Günthner angesichts der aktuellen Diskussion um einen Verkauf der Werft. Notfalls müsse sich auch das Land Bremen wieder beteiligen.

Die Lloyd Werft müsse in ihrer Substanz erhalten werden, fordert Bremerhavens SPD-Chef Martin Günthner angesichts der aktuellen Diskussion um einen Verkauf der Werft. Notfalls müsse sich auch das Land Bremen wieder beteiligen.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Lloyd Werft Bremerhaven: Notfalls soll das Land helfen

4. Dezember 2020 // 20:05

Die Lloyd Werft wird womöglich verkauft. Um die Jobs zu erhalten, fordert Bremerhavens SPD-Chef notfalls den Einstieg des Landes Bremen bei der Werft.

Werft hat besondere Bedeutung

„Notfalls muss auch über einen Wiedereinstieg des Landes gesprochen werden“, betonte SPD-Vorsitzender Martin Günther. Die Werft müsse in ihrer Substanz erhalten bleiben. „Sie darf nicht zum weiteren Spekulationsobjekt werden“, sagte Günthner. Und: „Die Lloyd Werft hat für die maritime Wirtschaft in Bremerhaven eine besondere Bedeutung.“ Anlass der Debatte ist die Krise des Werftverbundes „MV Werften“, zu dem auch die Lloyd Werft gehört. Es sollen bereits erste Sondierungsgespräche über den Verkauf der Bremerhavener Werft geführt worden sein. (fk)

Was andere Politiker zu dem möglichen Verkauf der Lloyd Werft sagen, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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