Die Löwin "Tara" schläft nach einem Treffer von einem Betäubungsgewehr in ihrem Gehege im Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark.

Die Löwin "Tara" schläft nach einem Treffer von einem Betäubungsgewehr in ihrem Gehege im Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark.

Foto: Pleul/dpa

Bremerhaven

Löwenjagd mitten in Brandenburg

Von nord24
6. Juli 2016 // 17:00

Zwei ausgebrochene Löwen haben in einem Tierpark in Baruth südlich von Berlin für Aufregung gesorgt. Binnen weniger Minuten wurde der Tierpark am Mittwochvormittag geräumt, in dem sich zu dieser Zeit rund 100 Menschen aufhielten. Etwa zwei Stunden später schoss eine Tierärztin mit einem Betäubungsgewehr auf eine Löwin und entschärfte die Situation.

Menschen waren nicht in Gefahr

Die Löwin war vor ihr Gehege gelangt und lief dort unruhig auf und ab. "Es schien so, aus wolle sie in ihr Gehege zurück", sagte ein Polizeisprecher. Auch einem zweiten, männlichen Tier gelang der Ausbruch. Dieser Löwe kam aber nicht weit - sein Ausflug endete in einem eingezäunten Nachbargehege. Menschen waren den Angaben zufolge nicht in Gefahr. Acht Polizeibeamte waren laut Innenministerium vor Ort.

Grund für den Ausbruch ist bislang unklar

Die betäubte Raubkatze sollte von der Feuerwehr in ihr Gehege zurückgebracht werden. Wie es zu dem Ausbruch kam, war laut Polizei zunächst unklar.

Jährlich kommen 70.000 Besucher in den Wildpark

Im "Wildpark Johannismühle" leben rund 500 Tiere, darunter Wölfe, Löwen, Braunbären, Auerochsen und Wildpferde. Jährlich kommen bis zu 70000 Besucher in das rund 100 Hektar große Areal. Schulklassen halten hier Unterricht und Projekttage ab. (dpa)

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