Abheben unmöglich: Pilot Bernd Weikopf musste den letzten Flug nach Helgoland wegen schlechter Sicht abblasen.

Abheben unmöglich: Pilot Bernd Weikopf musste den letzten Flug nach Helgoland wegen schlechter Sicht abblasen.

Foto:

Bremerhaven

Luneort: Letzter Flug zur Insel scheitert am Schietwetter

Von Susanne Schwan
21. Februar 2016 // 19:15

Die sechs Fluggäste und zahlreiche Schaulustige hatten bis kurz vor Flugbeginn am Sonntag um 15.05 Uhr gehofft. Doch um 14.39 gab Pilot Bernd Weikopf bekannt: „Wegen des schlechten Wetters wird der Flughafen geschlossen. Der Flug nach Helgoland fällt aus.“ Mit diesen Worten endete eine Ära – zumindest am Flugplatz Luneort.

Flug nach Sicht

Seit drei Jahren fliegt Pilot Bernd Weikopf für die OFD nach Helgoland. Es sollte der letzte Flug ab Bremerhaven werden. „Wir fliegen nach Sicht und ob wir wirklich starten, kann ich noch nicht sagen“, so der 44-Jährige. Mindestens drei Kilometer muss er sehen können, die Wolkengrenze beträgt 500 Fuß. Alles darunter lässt keinen Start zu.

Wolken hängen zu tief

200 Fuß tief hing dann die Wolkendecke über der Insel, 300 Fuß über Bremerhaven. Die Sicht war zu schlecht, um abzuheben. Das Ende nahm Weikopf dann gelassen. „Für Bremerhaven finde ich es schade. Aber wir werden dafür sorgen, dass unsere Gäste auch von Nordholz sicher nach Helgoland kommen werden.“

Immer informiert via Messenger

Kommt die „Schulschiff Deutschland“ nach Bremerhaven? Es wird gerade wild spekuliert.

1806 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger