Schon am Tag zuvor mussten die Wissenschaftler ein Stromkabel wieder freilegen. Es war nach Eispressungen unter Eis begraben.

Schon am Tag zuvor mussten die Wissenschaftler ein Stromkabel wieder freilegen. Es war nach Eispressungen unter Eis begraben.

Foto: Hendrickcs/AWI

Bremerhaven
Wissenschaft

"MOSAiC"-Expedition: Wissenschaftler müssen Tauchroboter retten

Von Ursel Kikker
24. Oktober 2019 // 15:00

Der eisige Arbeitsplatz in der Arktis hat so seine Tücken. Bei der großen "MOSAiC"-Expedition mussten die Wissenschaftler ihren Tauchroboter retten, den sogenannten ROV. ROV steht für Remote Operating Verhicle.

Riss im Eis

Die Station auf dem Eis hatte sich sozusagen selbstständig gemacht, nachdem sich ein Riss im Eis zwischen ihr und dem Forschungsschiff "Polarstern" entwickelt hatte und das Schollenstück begann, abzutreiben.

Helikopter musste helfen

Mit Helikopter-Hilfe wurden das teure wissenschaftliche Gerät, die Steuereinrichtung und die Stromversorgung wieder eingesammelt und zur "Polarstern" gebracht. Die "Polarstern" lässt sich ein Jahr lang festgefroren im Eis durch das Nordpolarmeer treiben. Die Federführung dieser großen Expedition hat das Alfred-Wegener-Institut. So funktioniert der ROV:
Was die Forscher mit einem ROV untersuchen, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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