Am Containerterminal in Bremerhaven hat die Entladung der "MSC Zoe" begonnen.

Am Containerterminal in Bremerhaven hat die Entladung der "MSC Zoe" begonnen.

Foto: Scheer

Bremerhaven
Der Norden

"MSC Zoe": Das Aufräumen hat in Bremerhaven begonnen

Von nord24
4. Januar 2019 // 18:00

Mit Beginn der zweiten Schicht sind am Freitag in Bremerhaven die ersten unbeschädigten Container von Deck der „MSC Zoe“ gelöscht worden. Die Arbeiten sollen am Wochenende fortgesetzt werden.

Fernseher angespült

Nach der Havarie eines der weltweit größten Containerschiffe ist nun auch in Deutschland Treibgut gelandet. Betroffen ist der Strand von Borkum. "Heute wurden hier die ersten Fernseher angespült", sagte die auf der Insel lebende Grünen-Politikerin Meta Janssen-Kucz. "Unsere größte Sorge gilt aber dem Gefahrgut, den Peroxiden. Wir hoffen, dass die Rettungskette von Behörden und Reederei funktioniert."

Stoffe nicht berühren

Auf den niederländischen Wattenmeerinseln wurden bereits mehr als 20 Container angespült, rund ein Dutzend weitere wurden im Wasser gesichtet. An der ostfriesischen Küste sind die deutschen Behörden besonders wachsam, für Borkum war bereits am Mittwoch eine Warnmeldung abgesetzt worden. Keinesfalls sollten offene Container oder freigesetzte Stoffe berührt werden, warnen die Behörden.

Inseln betroffen

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) rechnet damit, dass noch mehr anlandet. "Die Berechnungen, die gemacht worden sind, zeigen, dass Borkum, Juist und Norderney betroffen sein könnten - die anderen Inseln eher nicht", sagte er. (dpa)
Weitere Entwicklungen nach der Havarie und was die Reederei nun tun will, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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