Zehn Monate nach der Havarie des Riesenfrachters "MSC" Zoe, der 345 Container verloren hat, kommen die Untersuchungen zur Ursache voran.

Zehn Monate nach der Havarie des Riesenfrachters "MSC" Zoe, der 345 Container verloren hat, kommen die Untersuchungen zur Ursache voran.

Foto: Netherlands Coast Guard/dpa

Bremerhaven
Der Norden

"MSC Zoe": Was war die Ursache des Schiffsunglücks?

Von nord24
24. Oktober 2019 // 10:30

Zehn Monate nach der Havarie des Riesenfrachters "MSC Zoe", der in der stürmischen Nordsee 345 Container verloren hat, kommen die Untersuchungen zur Ursache voran.

Bodenberührung im Wattenmeer

Ob eine Bodenberührung im Wattenmeer das schwere Schiffsunglück am 2. Januar ausgelöst hat, sei aber weiterhin nicht geklärt, sagte der Direktor der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen (BSU) in Hamburg, Ulf Kaspera.

Umfangreiche Untersuchungen

Die BSU untersucht das Unglück gemeinsam mit der niederländischen Sicherheitsbehörde OVV. Abschließende Ergebnisse werden erst im kommenden Jahr erwartet.

Defekte Black Box

Für Aufsehen in den Niederlanden sorgt unterdessen ein TV-Bericht des Recherche-Programms Zembla: Demnach ist die "MSC Zoe" nach der Havarie mit einer defekten Black Box sowie einem Rumpfschaden in Bremerhaven eingelaufen. Dies geht aus einem von dem Sender veröffentlichten Kontrollbericht aus Bremerhaven vom 3. Januar hervor, in dem auch mangende Ruhezeiten der Besatzung aufgeführt sind.

Thema im Landtag

Die Sicherheit in der Containerschifffahrt und das Vermeiden von Umweltschäden durch Unfälle ist am Donnerstag, 24. Oktober, auch Thema im Landtag in Hannover. Unter anderem geht es um eine Verbesserung der Ladungssicherheit auf Containerschiffen. (dpa)

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