Koordinieren die Studie „Magnet 4 Europe“ am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide (von links): Luisa Forquignon, Patrick Focken und Jenny Wiebe.

Koordinieren die Studie „Magnet 4 Europe“ am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide (von links): Luisa Forquignon, Patrick Focken und Jenny Wiebe.

Foto: Schimanke/pr

Bremerhaven

Magnetkräfte sollen Pflegekräfte anziehen

Von nord24
24. Oktober 2020 // 13:30

In manchen Krankenhäusern verursacht der Fachkräftemangel weniger Probleme. Ihr Geheimnis: „Magnetkräfte“.

Zu den sogenannten Magnet-Krankenhäusern startet eine groß angelegte Studie der EU. 20 Krankenhäuser aus Deutschland haben die Auswahlkriterien erfüllt. Mit dabei: das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide (KBR).

US-Hospitäler machen es vor

Vorbild und Partner der Studie sind die sogenannten Magnet-Hospitals aus den USA. Hier wurde bereits in den 1980er Jahren der Mangel an Pflegefachpersonen deutlich. Allerdings gab es dort einzelne Kliniken, die trotz allgemeinem Personalmangel deutlich weniger Probleme hatten, die offenen Stellen zu besetzen.

Pflegekräfte werden einbezogen

Die betreffenden Krankenhäuser wiesen alle vergleichbare Organisationsstrukturen auf. Ihre „Magnetkräfte“ sind beispielsweise: die Übertragung von pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen in die pflegerische Praxis, der Einbezug von Pflegekräften in die Konzeption klinischer Versorgungskonzepte als aktive Partner auf Augenhöhe und ein engagierter und kooperativer Führungsstil der Führungskräfte.

Wie die Studie abläuft, und wie die Zusammenarbeit mit amerikanischen Magnet-Krankenhäusern aussieht, lest Ihr am 25. Oktober 2020 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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