Die Generalüberholung des Marinesegelschiffs „Gorch Fock“ war lange ein finanzielles und politisches Desaster.

Die Generalüberholung des Marinesegelschiffs „Gorch Fock“ war lange ein finanzielles und politisches Desaster.

Foto: Carsten Rehder/dpa

Bremerhaven

Marine rechnet mit Rückgabe der „Gorch Fock“ Ende Mai 2021

Von nord24
30. Juli 2020 // 08:00

Die deutsche Marine erwartet die „Gorch Fock“ wie geplant Ende Mai 2021 saniert zurück. Nach derzeitigem Stand schaffe die Bremer Lürssen-Werft den Termin.

Keine weitere Kostensteigerung

Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin. Auch die geltende Kostenobergrenze von 135 Millionen Euro werde „nach derzeitiger Bewertung“ eingehalten, sagte er. Bei der Sanierung in Berne an der Unterweser seien der Bark im Juni drei neue Masten gesetzt worden.

Lürssen-Werft schweigt

Die Lürssen-Werft äußerte sich nicht zum Baufortschritt. Sie übernahm im November 2019 den Auftrag zur Fertigstellung des Schiffs. Dessen Sanierung, begonnen Ende 2015, sollte eigentlich nur zehn Millionen Euro kosten. Doch seitdem hat es zahlreiche Verzögerungen und Kostensteigerungen gegeben. Der ursprüngliche Auftragnehmer, die Elsflether Werft, ging in Insolvenz. Die Marine bildet auf der 62 Jahre alten „Gorch Fock“ ihren Offiziersnachwuchs in seemännischem Handwerk aus.

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