Marita Lorenz

Die junge Kapitänstochter Marita Lorenz mit dem kubanischen Diktator Fidel Castro. Sie lernte ihn 1959 an Bord der „Berlin“, dem Schiff ihres Vaters, in Havanna kennen und wurde von ihm schwanger.

Foto: NZ

Bremerhaven

Marita Lorenz: Aus der Oldenburger Straße in Fidel Castros Bett

Von nord24
9. April 2016 // 14:00

Marita Lorenz aus Bremerhaven schaffte es aus der Oldenburger Straße bis in das Bett von Fidel Castro. Die Tochter des Lloyd-Kapitäns Heinrich Lorenz wurde mit 19 Jahren die Geliebte des kubanischen Revolutionsführers. Später wurde sie von der CIA angeheuert, um Castro zu vergiften.

Kapitänstochter lernt Fidel 1959 in Havanna kennen

So steht es in ihren Memoiren, die den Titel „Lieber Fidel“ tragen und 2001 als Buch erschienen. Außerdem wurde die Geschichte in einem Dokumentarfilm verarbeitet. Lorenz wohne Mitte der 1940er Jahre zwar in der Oldenburger Straße, zur eigentlichen Heimat der jungen Frau wurden aber die Schiffe ihres Vaters, die Lloyd-Dampfer „Bremen“ und „Berlin“.

Erst wurde Marita Lorenz von Castro schwanger, dann sollte sie ihn töten

An Bord der "Berlin" lernte sie 1959 in Havanna auch Fidel Castro kennen. Es blieb nicht beim Händchen halten: Marita Lorenz wurde schwanger, verlor das Kind aber unter mysteriösen Umständen. Auf Geheiß der CIA, so berichtete sie später, sollte sie Fidel töten. Doch sie vernichtete die Giftkapseln. Sie blieb in Agentenkreise verstrickt, wurde Spionin in New York und war Zeugin im Mordfall Kennedy.

Keine Rückkehr nach Bremerhaven

Die Sehnsucht nach Bremerhaven habe sie zwar nie losgelassen, erzählte die damals 73-Jährige 2003 der NORDSEE-ZEITUNG. Aus einer Rückkehr ist aber nie etwas geworden.

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