Der Zustand der Museumsflotte im Alten Hafen von Bremerhaven ist ein Trauerspiel. Im Bild (von rechts): Der Walfänger "Rau IX", der Binnenschlepper "Helmut" und das Feuerschiff "Elbe 3". Eine Rechtsanwältin hat jetzt eine Strafanzeige gegen die Leitung des Deutschen Schifffahrtsmuseums gestellt.

Der Zustand der Museumsflotte im Alten Hafen von Bremerhaven ist ein Trauerspiel. Im Bild (von rechts): Der Walfänger "Rau IX", der Binnenschlepper "Helmut" und das Feuerschiff "Elbe 3". Eine Rechtsanwältin hat jetzt eine Strafanzeige gegen die Leitung des Deutschen Schifffahrtsmuseums gestellt.

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Marode Museumsflotte in Bremerhaven: Rechtsanwältin stellt Strafantrag

Von Jürgen Rabbel
6. November 2019 // 07:00

Weil ein Großteil der Museumsflotte in Bremerhaven in schlechtem Zustand ist, hat eine Rechtsanwältin aus Hagen Strafantrag gestellt. Vorwurf: gemeinschädliche Sachbeschädigung.

Kulturgüter verfallen

Der jetzt öffentlich gemachte Verfall der Museumsschiffe sowie der desolate Zustand zahlreicher an Land ausgestellter Exponate habe sie dazu veranlasst, die Strafanzeige zu formulieren, sagt die Hagener Anwältin. Die aktuelle und frühere Leitung des Deutschen Schifffahrtsmuseums (DSM)  habe es unterlassen, die denkmalgeschützten Kulturgüter vor dem Verfall zu bewahren.

Keine Bewertung vom Museum

Die Staatsanwaltschaft hat den Eingang der Strafanzeige am Dienstag nicht bestätigt. Möglicherweise werde der Vorgang gerade angelegt, hieß es. „Da wir den genauen Inhalt des Strafantrags noch nicht kennen, können wir den Sachverhalt auch nicht bewerten“, teilte das DSM auf Nachfrage mit.
Auf welche Paragrafen sich die Rechtsanwältin bezieht, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG und auf norderlesen.de.

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