Die Bremer Innenbehörde prüft schwere Vorwürfe gegen Beamte der Bremer Berufsfeuerwehr wegen rassistischer und sexistischer Vorfälle.

Die Bremer Innenbehörde prüft schwere Vorwürfe gegen Beamte der Bremer Berufsfeuerwehr wegen rassistischer und sexistischer Vorfälle.

Foto: Schuldt/dpa

Bremerhaven

Nach Rassismus-Skandal: Bremer Feuerwehrmann suspendiert

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Von nord24
25. November 2020 // 15:01

In der Bremer Berufsfeuerwehr sollen Beamte über Internet-Chats jahrelang rassistische und rechtsextremistische Inhalte ausgetauscht haben. Die Bremer Innenbehörde geht den Vorwürfen nun nach.

Sonderermittlerin eingesetzt

Für die strafrechtlichen und disziplinarischen Ermittlungen wurde nun die ehemalige Präsidentin des Bremer Oberlandesgerichts, Karen Buse, als Sonderermittlerin eingesetzt.

Verfassungsschutz einbezogen

Bereits am 8. Oktober soll die Innenbehörde Kenntnis von den Vorfällen erhalten haben. Die Staatsschutzabteilung der Kripo übernimmt das Ermittlungsverfahren. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz ist einbezogen.

Mann vom Dienst suspendiert

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat Ermittlungen gegen einen 52 Jahre alten Berufsfeuerwehrmann wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. In dem Zusammenhang gab es am Dienstag eine Wohnungsdurchsuchung. Handys und Computer wurden sichergestellt. Der Mann wurde vom Dienst suspendiert und darf das Dienstgebäude der Feuerwehr nicht mehr betreten. (dpa/znn)

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