Ein Trecker schoss vor einem Jahr in die Lärmschutzwand der A27.

Ein Trecker schoss vor einem Jahr in die Lärmschutzwand der A27.

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Bremerhaven

Nach einem Jahr: Die Lärmschutzwand an der A27 wird endlich repariert

Von Thorsten Brockmann
1. Oktober 2016 // 12:30

Vor einem Jahr "hüpfte" ein fabrikneuer Trecker in die Lärmschutzwand der Autobahn 27, riss sie meterweit auf. Der Schaden ging in die Hunderttausende. Nun wird das Loch endlich geschlossen. Warum hat das so lange gedauert? 

Der Schaden war erheblich

Hat es doch gar nicht, meint die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Das gute Jahr habe die Bauvorbereitung beansprucht. Der Auftrag für die Reparatur musste ausgeschrieben werden. Der Schaden war erheblich: Mehrere Pfosten der Wand und ihre Verankerung müssen ersetzt werden.

Mitte Oktober sollen die Arbeiten beginnen

Mitte Oktober sollen die Bauarbeiten auf der A27 kurz hinter der Auffahrt Überseehäfen in Richtung Bremen beginnen. Die Straßenbauer rechnen, dass es eine Woche dauern wird, die Lücke zu füllen. Der Verkehr muss mit Behinderungen rechnen.

Ackerschlepper war von der Ladefläche gehüpft

Der zehn Tonnen schwere Ackerschlepper war von der Ladefläche eines Lkw gefallen, weil er nicht gesichert worden war. Das Fahrzeug hüpfte mit seinen riesigen Reifen wie ein Flummi über die Fahrspuren und knallte dann in die Lärmschutzwand. Die Polizei meinte, es grenzte an ein Wunder, dass im Berufsverkehr damals niemand verletzt wurde.

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