Bei der Wahl des Weihnachtsbaumes gibt es einiges zu bedenken.

Bei der Wahl des Weihnachtsbaumes gibt es einiges zu bedenken.

Foto: Klose/dpa

Bremerhaven

Naturschützer geben Tipps zum Tannenbaumkauf

Von Andrea Lammers
7. Dezember 2019 // 14:30

Alle Jahre wieder die gleiche Herausforderung: Zum Weihnachtsfest muss ein Tannenbaum her. Schön gewachsen und nicht zu teuer soll er sein. Doch neben ästhetischen Gesichtspunkten rückt immer mehr auch die Frage der Umweltverträglichkeit in den Fokus. Baumarkt-Baum, Bio-Tanne oder gar die langlebige Kunststoff-Variante? Verbraucherschützer und Naturschutzverbände geben Tipps.

Mit Pestiziden belastet

Untersuchungen des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) haben gezeigt, dass nicht selten Weihnachtsbäume aus herkömmlicher Produktion mit Pestiziden belastet sind“, sagt Bernd Quellmalz, BUND-Regionalgeschäftsführer Weser-Elbe. Auch seien die Anbauflächen keine jungen Wälder, sondern artenarme Plantagen in Monokultur, sagt Sönke Hoffmann vom Naturschutzbund Nabu.

Öko-Baum nicht viel teurer

Mit entsprechenden Bio-Siegeln gekennzeichnete Bäume stammten dagegen aus Plantagen oder Wäldern, die ökologisch bewirtschaftet würden, weiß Quellmalz. Ein Öko-Weihnachtsbaum ist oft nur wenig teurer, jedoch haben Verbraucher die Sicherheit, dass ihr Wohnzimmer frei von Schadstoffen bleibt.“ Die Umweltorganisation Robin Wood bietet eine Übersicht über die Verkaufsstellen von Händlern, die verlässliche Umweltsiegel nutzen, raten Verbraucherschützer. Die Liste ist nach Bundesländern und dort nach Postleitzahlen geordnet.  
Ob Topf-Bäume oder Plastiktannen eine Alternative sein können, lest Ihr am Sonntag, 8. Dezember 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.
 

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