Es geht weiter: Wo der Offshore-Terminals längst gebaut werden sollte, passiert seit fast drei Jahren nichts. Im Januar kommenden Jahres will nun das Verwaltungsgericht entscheiden.

Wo der Offshore-Terminals längst gebaut werden sollte, passiert seit fast drei Jahren nichts. Im Januar kommenden Jahres will nun das Verwaltungsgericht entscheiden.

Foto: Hartmann

Bremerhaven

Naturschützer würden auch gegen einen Bremerhavener Schwerlasthafen klagen

Von Klaus Mündelein
6. Juli 2018 // 18:00

Der Vorschlag der CDU, den Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB) zu einem Schwerlasthafen umzuwidmen, wird von den Naturschützern abgelehnt. Die wertvollen Weserwattflächen werden sie für so einen Hafen schon dreimal nicht aufgeben. Die CDU will mit ihrem Vorstoß eine Alternative schaffen. Das Gerichtsverfahren für den OTB sollte zwar weiter verfolgt werden, aber für den Fall einer möglichen Niederlage vor Gericht sollte bereits jetzt ein weiteres Planfeststellungsverfahren in Gang gesetzt werden. Und zwar für einen Hafen, auf dem auch Schwerlastgüter umgeschlagen werden können. Denn das würde bei einem Offshore-Hafen nur begrenzt erlaubt sein.

Schwerlasthafen ist nicht zu rechtfertigen

Die CDU wollte damit für mehr Tempo beim Hafenbau sorgen. Aber daraus würde wohl nichts. „Ein Schwerlasthafen im Naturschutzgebiet ist nicht zu rechtfertigen“, sagt Klaus Prietzel, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) Bremen. Der BUND hat gegen den OTB geklagt und lässt keinen Zweifel aufkommen, dass er gegen den Schwerlasthafen auch klagen würde, falls der überhaupt eine Baugenehmigung in dem Naturschutzgebiet bekommen würde. Denn auch das ist zweifelhaft.      

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