Noch ist nichts entschieden: Erweiterungsflächen sind im Fischereihafen vorhanden. Es ist aber unklar, ob Nordceram die Norddeutsche Steingut aufnehmen wird, die den Standort Bremen aufgeben will.

Erweiterungsflächen sind im Fischereihafen vorhanden. Es ist aber unklar, ob Nordceram die Norddeutsche Steingut aufnehmen wird, die den Standort Bremen aufgeben will.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Nordceram ist mit im Rennen um Aufnahme des Bremer Werks

Von Klaus Mündelein
1. Oktober 2016 // 16:00

Wenn es klappt, würde sich das Fliesenwerk von Nordceram im Fischereihafen vergrößern. Aber es gibt Konkurrenz. Denn auch andere Unternehmen der Gruppe wollen Verwaltung und das Lager der Norddeutschen Steingut aufnehmen, die ihren Standort in Bremen-Nord nun endgültig aufgeben will. Die Umzugspläne bestätigt die Wirtschaftsbehörde des Landes. Derzeit verhandelt die Stadt wegen einer Nachnutzung des Geländes in Bremen-Grohn, das nahe bei der privaten „Jacobs University“ liegt.

Nordceram geht 2002 an den Start

Die Norddeutsche Steingut produziert nicht mehr in Bremen. 2002 gründete sie in Bremerhaven den Tochterbetrieb Nordceram. Inzwischen gibt es weitere Produktionsstandorte, in denen Fliesen hergestellt werden. In Bremen verblieben Verwaltung und Lager mit rund 100 Beschäftigten.

Weitere Interessenten

Auch die anderen Standorte sind daran interessiert, die Bremer Abteilung aufzunehmen. Die Geschäftsführung der Norddeutschen Steingut war nicht erreichbar.

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