Mitarbeiter der „Nordsee“-Hauptverwaltung in Bremerhaven demonstrieren vor dem Gebäude ihres Arbeitgebers. Die Gewerkschaft Nahrung-Genussmittel-Gaststätten (NGG) hatte zu dem Streik aufgerufen. Ihre Forderung: ein Sozialvertrag oder ein klares Bekenntnis zum Standort Bremerhaven. Carina Kern und Marion Markowski (re) sprühen ihren Standpunkt am Montagvormittag farbenfroh auf den Asphalt der Herwigstraße. Foto Scheschonka

Mitarbeiter der „Nordsee“-Hauptverwaltung in Bremerhaven demonstrieren vor dem Gebäude ihres Arbeitgebers. Die Gewerkschaft Nahrung-Genussmittel-Gaststätten (NGG) hatte zu dem Streik aufgerufen. Ihre Forderung: ein Sozialvertrag oder ein klares Bekenntnis zum Standort Bremerhaven. Carina Kern und Marion Markowski (re) sprühen ihren Standpunkt am Montagvormittag farbenfroh auf den Asphalt der Herwigstraße. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

„Nordsee“-Streik: Belegschaft weitet Arbeitskampf aus

28. September 2020 // 17:45

Mitarbeiter der „Nordsee“ in Bremerhaven haben heute ihren unbefristeten Streik aufgenommen. Ihre Forderung: ein Sozialtarifvertrag oder Standortverbleib.

Unbefristeter Streik

Seit heute 8 Uhr befinden sich die Mitarbeiter der Nordsee-Hauptverwaltung in Bremerhaven im Arbeitskampf. Die Dauer sei zunächst unbefristet und richte sich nach der Reaktion und Verhandlungsbereitschaft der Nordsee-Geschäfsführung, hieß es von Seiten der NGG. Moritz Steinberger, Sekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), spricht gegenüber Nord24 von rund 30 Streikenden vor dem Hauptverwaltungsgebäude an der Herwigstraße 16.

Sozialtarifvertrag oder Standort Bremerhaven

Die NGG fordert einen Sozialtarifvertrag für die Belegschaft der Hauptverwaltung in Bremerhaven oder ein „klares und glaubhaftes Bekennen zum Standort Bremerhaven“, so Steinberger. Das Unternehmen habe bereits im Herbst 2019 einen möglichen Umzug des Standorts angekündigt, heißt es von Seiten der NGG.

Nächster Streiktermin morgen

Bereits für Dienstag, 8 Uhr, ist der nächste Streiktermin angekündigt. Ab 10 Uhr wolle man ab 10 Uhr „in Richtung Innenstadt ziehen, um sich dort mit der Kundgebung von Verdi zu solidarisieren“, sagt Steinberger.

Mehr zu den Hintergründen und dem ersten Streiktag lest Ihr in der morgigen Ausgabe der NORDSEE-Zeitung.

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