Gewalt im Rotlichtbezirk: In einem Koberfenster ist eine Prostituierte zweimal von ihrem Zuhälter vergewaltigt worden. Ein Zeuge hat die Taten jetzt vor Gericht beschrieben.

In einem Koberfenster ist eine Prostituierte zweimal von ihrem Zuhälter vergewaltigt worden. Ein Zeuge hat die Taten jetzt vor Gericht beschrieben.

Foto: ano

Bremerhaven
Justiz

Opfer bettelt und weint bei Vergewaltigung in der Lessingstraße

Von Klaus Mündelein
4. November 2016 // 15:34

Der 50-jährige ehemalige Freund der Angeklagten erhebt schwere Vorwürfe: Er beobachtete zweimal, wie der Sohn der Angeklagten eine junge Prostituierte zweimal vergewaltigte. Die Vergewaltigung verfolgte er im Nebenraum. Womöglich wird seine Aussage im Zwangsprostitutionsprozess die 39-jährige Mutter und ihren 23 Jahre alten Sohn hinter Gitter bringen. Als Familienangehöriger hatte er Einblicke in ein Milieu, das sonst hinter verschlossenen Türen ihr Unwesen treibt. Er hatte einige Wochen lang ein Verhältnis mit der Angeklagten, die in der Lessingstraße eine Wohnung mit drei Koberfenstern gemietet hatte. Hier soll sie mit ihren Sohn mehrere Prostituierte mit Gewalt zu ungeschütztem Sex gezwungen und ausgebeutet haben.

Vergewaltigung im Koberfenster

Zu den Gewalttaten gehören auch zwei Vergewaltigungen an einer jungen Prostituierten, die als Hauptzeugin in dem Prozess am Landgericht Bremen auftritt. Der Sohn hatte sie ins Koberfenster gezerrt und hier laut Aussage des Zeugen vergewaltigt. Sie weinte und flehte, nachher lief sie vollkommen aufgelöst und nackt unter die Dusche.

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