Die Polizei Bremerhaven ist in Sorge, dass sogenannte Horrorclowns zu Halloween in der Region wieder ihr Unwesen treiben.

Die Polizei Bremerhaven ist in Sorge, dass sogenannte Horrorclowns zu Halloween in der Region wieder ihr Unwesen treiben.

Foto: Symbolfoto: Roessler/dpa

Bremerhaven

Polizei Bremerhaven warnt vor Rückkehr der Gruselclowns zu Halloween

Von Christoph Käfer
28. Oktober 2017 // 10:00

Am Dienstag (31. Oktober) ist wieder Halloween. Daher ziehen auch in Bremerhaven und Umgebung in den kommenden Tagen wieder zahlreiche bunt kostümierte Kinder durch die Straßen, klingeln an Haustüren und fordern mit dem Spruch "Süßes, sonst gibt's Saures" Geschenke. Doch so mancher Scherz ist überhaupt nicht lustig. Daher warnen die Polizei Bremerhaven und die Polizei Bremen vor Straftaten rund um Halloween und einer Rückkehr der Gruselclowns.

Gruselclowns in Bremerhaven?

Auch in Bremerhaven gab es im vergangenen Jahr mehrere Vorfälle mit als Gruselclowns maskierten Personen. Bundesweit befürchten die Sicherheitsbehörden, dass es in den kommenden Tagen wieder zu Schock-Attacken durch Gruselclowns kommen kann.

Polizei warnt potentielle Täter

„Wir weisen darauf hin, dass solche Angriffe strafbar sein können. Wer Menschen auch nur zum Schein mit Hammer, Messer oder sonstigen Gegenständen bedroht, muss mit einer Strafverfolgung rechnen“ erklärt Frank Schmidt von der Polizei Bremerhaven und fügt hinzu: „Wer von einem Gruselclown verfolgt, bedroht oder sogar angegangen wird, soll direkt den Notruf 110 wählen und die Polizei verständigen. Wir kommen dann sofort."

Es drohen hohe Strafen

Besonders hohe Strafen kommen nach Polizeiangaben auf Täter zu, die ihre Opfer so stark erschrecken, dass diese in lebensbedrohliche Situationen geraten – etwa wenn sie in Panik vor einem Gruselclown auf die Straße vor ein Fahrzeug laufen.

Halloween-Feiern dürfen nicht ausarten

Doch auch unabhängig von den Gruselclowns warnt die Polizei Bremerhaven vor ausgearteten Halloween-Feiern: "Viele Streiche erfüllen den Tatbestand der Sachbeschädigung", betont Schmidt. Diese können mit einer Geldstrafe und mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden.

Vandalismus wird geahndet

Ein noch härteres Strafmaß erwartet Täter, die gemeinsam mit anderen Parkbänke oder Telefonzellen demolieren oder Scheiben in Zügen und Bussen beschädigen. "Ein Halloween-Streich kann auch für diejenigen teuer werden, die nicht mitgemacht haben, sondern nur dabei waren: Junge Menschen, die auf nächtlicher Zerstörungstour mit Freunden erwischt werden, können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden", sagt Schmidt.

Keine Autos vollsprayen

Die Polizei Bremen betont zudem, dass auch das Zündeln mit Feuerwerkskörpern verboten ist - insbesondere dann, wenn Briefkästen in Brand gesetzt werden. Wer Autos oder Hausfassaden mit Sprayfarbe "verschönert", muss ebenfalls mit einer Strafe rechnen.

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