Feuerwerk

Knisternde Palmenwedel in 40 Metern Höhe: Private Feuerwerke wirken immer professioneller. Foto Schimanke

Foto: Schimanke

Bremerhaven

Privates Feuerwerk als wär’s vom Profi

Von Jürgen Rabbel
28. Dezember 2015 // 18:00

Bremerhaven. Am 29. Dezember geht’s los: Silvester-Feuerwerk darf verkauft werden. Einer, der sich damit auskennt, ist Pyrotechniker Danny Seck. Im Jahr brennt er mehr als 100 Feuerwerke ab und für den Jahreswechsel verspricht er: Es wird bunter, Feuersterne und Glitzereffekte fliegen immer höher – das heimische Feuerwerk kommt dem der Profis immer näher. Wenn Seck bei Comet Feuerwerk loslegt, um die Trends für den Jahreswechsel vorzuführen, dann baut er auch schon einmal 25 Batterien aneinander und brennt ein 15-minütiges Programm ab. „Alles eine Frage des Portemonnaies“, sagt er und grinst. Der Trend gehe aber eindeutig weiter in Richtung Profi-Feuerwerk. Comet hat inzwischen ganze Bretter im Angebot, auf denen 15 Batterien stehen – einmal zünden und es kracht zwei Minuten lang.

Rote und grüne Bombettensterne

Rote und grüne Bombettensterne wechseln sich mit Knistersternwolken ab, goldene Schweife und silberner Glitzer steigen 40 Meter hoch auf, Brokatgold rieselt zu Boden. Der Spaß hat seinen Preis: 99 Euro, „aber zwei davon und sie können jede Frau der Welt heiraten“, scherzt Comet-Geschäftsführer Richard Eickel (51). Wer mit seiner Liebsten „nur“ aufs neue Jahr anstoßen möchte, zündet vielleicht das „Heart of Fireworks“, dessen Spektakel nach 50 Sekunden in einem krachenden Finale aufgeht, oder kurz vor Mitternacht das Kästchen namens „Endspurt“ – 27 Schuss in 40 Sekunden. Für Eickel hat das Systemfeuerwerk auch den Vorteil, sich bequem zuprosten zu können, während es abbrennt. „Papa ist nicht mehr stundenlang verschwunden, um eine Rakete nach der anderen auf den Weg zu schicken“, sagt er.

Comet lässt in China produzieren

In 40 Fabriken lässt Comet in China produzieren. Weil die in Dollar abrechnen und der Euro schwächelt, kündigt Eickel heute schon für 2016 steigende Preise an. „Wir sind ein reines Import-Unternehmen“, sagt er. „Der Dollarkurs belastet uns.“

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