Unter den Prostituierten in der Lessingstraße herrscht in der Corona-Krise Frust.

Unter den Prostituierten in der Lessingstraße herrscht in der Corona-Krise Frust.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Prostituierte arbeiten wieder – in der eigenen Wohnung

19. August 2020 // 15:30

An der Bremerhavener Lessingstraße laufen die Geschäfte wieder - zumindest in den Wohnungen über den Koberfenstern. Denn käuflicher Sex dort fällt nicht unter die Corona-Rechtsverordnung.

Prostitution in eigener Wohnung nicht verboten

Wenn jemand in seiner eigenen Wohnung käuflichen Sex anbietet, ist das – anders als Prostitution im Bordell – aktuell nicht verboten, trotz der Corona-Auflagen. Dieses gesetzliche Schlupfloch nutzen Bremerhavener Prostituierte und Bordellbetreiber aktuell für sich, um trotz des wegen der Corona-Pandemie eigentlich geltendem Arbeitsstopp, Geld verdienen zu können.

Über Öffnung der Bordelle wird beraten

Der Senat will am kommenden Dienstag beraten, ob Prostitution ab September wieder möglich sein soll – mit entsprechendem Hygienekonzept.

Was die Stadt dazu sagt und warum auch die Bordellbetreiber nicht ganz zufrieden sind, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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