Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung des Real-Marktes in Spaden schweigen sich zu den  Verkaufsabsichten und dem neuen Tarif für die Mitarbeiter aus.

Der Betriebsrat und die Geschäftsleitung des Real-Marktes in Spaden schweigen sich zu den Verkaufsabsichten und dem neuen Tarif für die Mitarbeiter aus.

Foto: Fixy

Bremerhaven
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Real-Kette vor Zerschlagung: Was wird aus Filialen in Bremerhaven und Spaden?

Von Kristin Seelbach
10. April 2019 // 09:00

Die Zerschlagung der Supermarktkette Real steht offenbar kurz bevor. Das berichtet das Handelsblatt und beruft sich dabei auf Insider. Demnach sei das Verkaufsverfahren auf der Zielgeraden und es seien nur noch zwei Investoren im Rennen. Bei beiden könne jedoch davon ausgegangen werden, dass sie Real zerschlagen werden.

Zwei Interessenten im Rennen

Noch im Spiel sein sollen, nach Informationen des Handelsblatts, die 2018 von dem Immobilienexperten Sascha Wilhelm gegründete x+bricks AG sowie die Redos Gruppe, die sich für ihr Angebot mit der US-Bank Morgan Stanley zusammengetan haben soll. Beide sollen rund 900 Millionen für die Metro-Tochter geboten haben, wollten sich auf Nachfrage des Handelsblattes aber nicht äußern. Auffällig sei jedoch bei beiden eine Nähe zum Real-Konkurrenten Kaufland.

Hat Kaufland Interesse?

?Die Verbrauchermarktkette ist Hauptmieter in Objekten beider Interessenten. Klaus Gehring, Chef des Kaufland-Eigentümers Schwarz Treuhand, hatte bereits öffentlich erklärt, mindestens 100 der Real-Standorte übernehmen zu wollen. Offen bliebe bei einer Zerschlagung, wer die Kosten für Sozialpläne zahlen würden, wenn Mitarbeiter entlassen würden.
Wie die Gemeinde die Zukunft der Real-Filiale in Spaden einschätzt, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

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