Schmuckdesignerin Kira Linea holt das "safetypin-movement" nach Bremerhaven. Sie hat eine eigene Sicherheitsnadel entworfen.

Schmuckdesignerin Kira Linea holt das "safetypin-movement" nach Bremerhaven. Sie hat eine eigene Sicherheitsnadel entworfen.

Foto: privat

Bremerhaven

Safetypin-Movement: Bremerhavens ganz eigenes Zeichen

Von nord24
21. November 2016 // 16:06

Nach Brexit und der Wahl von Donald Trump verbreitete sich zunächst in England, später in den USA die Sicherheitsnadel als Symbol. Die Träger positionieren sich gegen Fremdenhass und wollen ansprechbar sein für Minderheiten in Not. Das "Safetypin-Movement" war geboren. Die Bremerhavener Schmuckdesignerin Kira Linea hat ihre ganz eigene Sicherheitsnadel entworfen, um Teil der Bewegung zu sein. Wie das Wort, im Englisch (safetypin) und im Deutschen (Sicherheitsnadel), bereits verrät, wollen die Träger der Nadeln Sicherheit bieten. Sie zeigen ihre Einstellung gut sichtbar an der Kleidung und setzen nicht nur passiv ein Zeichen, sondern wollen aktiv helfen: Indem sie dazwischen gehen, wenn sie in der Öffentlichkeit Zeuge von Anfeindungen gegen Minderheiten werden und auch als Ansprechperson.

Der Safetypin soll nichts mit Mode oder Schmuck zu tun haben

Kira Lineas Nadel soll ein aktives Zeichen im Safetypin-Movement sein und nicht als Schmuckstück falsch verstanden werden. "Mir ist wichtig, dass die Menschen sich vorher bewusst werden, dass sie eine Verantwortung übernehmen, wenn sie die Nadel tragen", so die Schmuckdesignerin.

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