Robert Bücking (Grüne) entschuldigt sich für  due zweiwöchige Schließung der Wohngeldstelle.

Robert Bücking (Grüne) entschuldigt sich für due zweiwöchige Schließung der Wohngeldstelle.

Foto: dpa

Bremerhaven

Schließung Wohngeldstelle: "Wir müssen uns entschuldigen"

Von Klaus Mündelein
27. September 2018 // 10:30

Die Wohngeldstelle soll für 14 Tage geschlossen werden. Wegen Überlastung. Dass bedürftige Menschen monatelang auf das Wohngeld warten müssen, weil die Behörde mit der Bearbeitung der Anträge nicht mehr hinterher kommt, ist eine Katastrophe. 

Linke sind sauer

„Dafür müssen wir uns entschuldigen“, sagte Robert Bücking (Grüne). Die Linken hatten die Schließung der Bremerhavener Wohngeldstelle auf die Tagesordnung gehoben. Sie sind sauer, weil hier Menschen vor verschlossenen Türen bleiben, die dringend das Geld brauchen.

Stelle 14 Tage geschlossen

14 Tage soll die Stelle wegen Überlastung geschlossen bleiben. „Wenn Sie die Kfz-Zulassungsstelle für ein paar Tage schließen würden, gäbe es einen Aufstand“, sagte Nelson Janßen (Linke).

Stadt hätte für mehr Personal sorgen müssen

Während die SPD den Linken Populismus unterstellte, weil sie ein Problem aufbauschten, übte Sülmez Dogan (Grüne) ebenfalls Kritik: Mit der Erweiterung der Empfangsberechtigten durch den Bund 2016 hätte die Stadt für mehr Personal sorgen müssen.

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