Die "neobarocke" Fassade des repräsentativen Wohn- und Geschäftshauses Hafenstraße 199 hat der Leher Architekt K. Cappelmann entworfen.

Die "neobarocke" Fassade des repräsentativen Wohn- und Geschäftshauses Hafenstraße 199 hat der Leher Architekt K. Cappelmann entworfen.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Schrottimmobilie in Bremerhaven wird saniert

Von Susanne Schwan
20. März 2019 // 08:00

Das Jugendstilhaus Hafenstraße 199 in Bremerhaven stand rund 20 Jahre lang leer. Die denkmalgeschützte Fassade litt. Die Stadt Bremerhaven wollte die Schrottimmobilie dem Spekulanten-Karussell entreißen. Aber ein russischer Investor war schneller.

Anonym bleiben

Voriges Jahr hat der Geschäftsmann, der bislang anonym bleiben will, das Wohn- und Geschäftshaus gekauft. Jetzt sind die Handwerker am Zuge. Denn: "Er will es top sanieren", gibt Hausverwalter Sergei Solonski Auskunft.

Eine Million Euro

Der 34-Jährige ist Projektleiter der Barrus-Immobiliengesellschaft in Berlin, die im Auftrag des russischen Kunden dieses und viele andere Häuser instand setzt und verwaltet. Solonskis Angaben nach steckt der Investor mehr als eine Million Euro in den Kauf und die Sanierung. "Alles in Abstimmung mit der Stadt und der Denkmalbehörde."

Zehn Wohnungen ab 2020 zu vermieten

In etwa einem Jahr soll das Haus, das 1909 errichtet wurde, fertig saniert sein und jede der zehn Wohnungen vermietet werden. Ins untere Ladenlokal "könnte ein Cafe, ein Büro oder etwas Kreatives ziehen", lässt Solonski offen.
Was ein niederländischer Spekulant mit der Hafenstraße 199 zu tun hat, lesen ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

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