Verzagte statt fröhliche Weihnachten: Kirsten D. hat endlich eine barrierefreie Wohnung mit Aufzug gefunden. Doch sie zittert darum, ob sie hier bleiben darf.

Verzagte statt fröhliche Weihnachten: Kirsten D. hat endlich eine barrierefreie Wohnung mit Aufzug gefunden. Doch sie zittert darum, ob sie hier bleiben darf.

Foto: Masorat

Bremerhaven

Schwerbehinderte kämpft in Bremerhaven um Wohngeld

Von Susanne Schwan
23. Dezember 2019 // 15:00

Weihnachten wird für Kirsten D. aus Bremerhaven zur Zitterpartie: Seit sechs Jahren ist die 41-Jährige auf den Rollstuhl angewiesen. Aus der alten Wohnung im zweiten Stock ohne Fahrstuhl musste sie dringend raus. Nun hat sie endlich eine barrierefreie kleine Wohnung bezogen – aber die ist dem Sozialamt zu teuer. 

Seltene Gefäßkrankheit

"Ich hab Angst, obdachlos zu werden", sagt die Schwerbehinderte. Kirsten D. – die ihren wahren Namen nicht öffentlich machen möchte – leidet seit 20 Jahren an einer seltenen Gefäßkrankheit. Spontane Aneurismen, das sind Arterienausstülpungen, drohen jederzeit zu platzen. Das endet meist tödlich. Eine barrierefreie Wohnung ist für sie unverzichtbar. Seit April kämpft sie in einem vertrackten juristischen Hickhack um Wohngeld für die neue Wohnung.
Wie tapfer die 41-Jährige allein ihren Alltag bewältigt und warum sie das Geld nicht bekommen soll, lest ihr jetzt auf norderlesen.de und in der NORDSEE-ZEITUNG am Heiligabend.

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