Der Filmemacher Einar Magnús Magnússon will die Geschichte der 1903 vor Island gestrandeten Seeleute der „Friedrich Albert“ einer achtteiligen TV-Serie verfilmen.

Der Filmemacher Einar Magnús Magnússon will die Geschichte der 1903 vor Island gestrandeten Seeleute der „Friedrich Albert“ einer achtteiligen TV-Serie verfilmen.

Foto: Einar Magnús Magnússon

Bremerhaven

Seeleute aus Geestemünde sollen Filmhelden werden

3. Januar 2021 // 18:00

Mit letzter Kraft haben sich vor 118 Jahren auf Island gestrandete Seeleute aus Geestemünde gerettet. Aus der Geschichte wird eine TV-Serie.

Expedition zum Unglücksort

Der isländische Filmemacher Einar Magnús Magnússon ist der Geschichte der Männer der „Friedrich Albert“ seit sechs Jahren auf der Spur. Entstehen soll daraus eine achtteilige Fernsehserie. Mitte Januar startet nun eine Expedition zu dem Unglücksort, wo am 19. Januar 1903 der Geestemünder Heringsdampfer auf Island gestrandet war.

Gefahr: Treibsand

„Wir wollen am 22. Januar mit unseren beiden großen Expeditionswagen dort sein.“ Eine nicht ganz ungefährliche Expedition. „Die Gefahr liegt hauptsächlich im Treibsand“, so Magnússon , „ der ist nur schwer zu diagnostizieren. Darum müssen wir vorsichtig sein, wenn wir auf dem Sand fahren, um nicht zu versinken.“ Zweck der Expedition ist es, „die miserablen Bedingungen zu sehen, mit denen die Schiffbrüchigen vor mehr als 100 Jahren zu kämpfen hatten“, erzählt der Filmemacher.

Finanzierung noch offen

Finanziert hat der 53-Jährige sein Projekt (Recherche in Island, Deutschland und den Niederlanden) bisher zum größten Teil selbst. Etwas finanzielle Unterstützung habe er vom Icelandic Film Fund und dem deutsch-isländischem Unternehmen Ice Fresh Seafood sowie Bonn & Mees (Niederlande) erhalten.

Was zur Realisierung des Projektes noch fehlt und Details zu den Plänen des Regisseurs, lest ihr bei NORD|ERLESEN.

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