Stefan Wiebe (rechts) und Fred Koellner koordinieren als Polizeiführer die Einsätze während des Seestadtfestes.

Stefan Wiebe (rechts) und Fred Koellner koordinieren als Polizeiführer die Einsätze während des Seestadtfestes.

Foto: Schwan

Bremerhaven

Seestadtfest wird von der Polizei gut abgesichert

Von Susanne Schwan
25. Mai 2016 // 18:00

Bis zu 300.000 Besucher erwartet Bremerhaven zum ersten Seestadtfest, das am Donnerstag beginnt. Die Ortspolizeibehörde stellt sich mit 12-Stunden-Schichten auf die Sicherheitslage ein. Polizeiführer Stefan Wiebe rechnet aber nicht mit Risiken. "Wir erwarten ein schönes, entspanntes Fest", erklärt der Revierleiter Süd.

Großer Einsatz zum Höhenfeuerwerk

Das  Ereignis stelle keine so große Herausforderung dar wie die Sail, so Wiebe. Etwa 15 seiner Kollegen seien jeden Tag und abends auf Fußstreife überall in Uniform, aber auch in Zivil, präsent. Doppelt so viele Einsatzkräfte werden allerdings für das Höhenfeuerwerk am Sonnabendabend am Weserstrandbad und der Mole abgestellt.

Über die Van-Ronzelen-Straße wieder weg

Denn, erklärt Co-Einsatzleiter Fred Koellner, alle Besucherströme wollen dann auf einen Schlag dort weg. "Über die Van-Ronzelen-Straße wird das vernünftig abfließen, besser als an den schmalen Treppen wie sonst am Deich."

Nadelöhr wird bei vollem Parkhaus gesperrt

Das "Nadelöhr" zwischen Columbusstraße und dem Parkhaus unter dem Mediterraneo sei ein "neuralgischer Punkt". Wenn das Parkhaus voll ist, wird die schmale Keilstraße gesperrt. Für den Seestadtlauf und die Teilnehmerparade am Sonntag wird auch die Columbusstraße vorübergehend an dieser Stelle für Autos gesperrt, "damit die Teilnehmer gut rüber in die Fußgängerzone kommen", so Wiebe.

Polizei stellt sich auf große Demo am Sonntag ein

Noch ein heikler Sicherheits-Punkt: Eine angekündigte Demonstration gegen die Präsentation der Bundeswehr am Sonntag. "Da müssen wir spontan uns auf zusätzliche Einsatzkräfte einstellen", so Wiebe, "falls auch Demonstranten aus der Stadt Bremen dazu stoßen."

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