Masten und Rettungsboote der „Seuten Deern“ lagern auf der Kaje am Nordende des ehemaligen MWB-Geländes am Kaiserhafen I. Die Persenning schützt das Boot längst nicht mehr vor Wassereintritt.

Masten und Rettungsboote der „Seuten Deern“ lagern auf der Kaje am Nordende des ehemaligen MWB-Geländes am Kaiserhafen I. Die Persenning schützt das Boot längst nicht mehr vor Wassereintritt.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

„Seute Deern“: Abwracker rücken am 4. Januar an

27. Dezember 2020 // 14:05

Für das Museumsschiff „Seute Deern“ in Bremerhaven sind die Tage gezählt. Anfang Januar wird der Havarist abgewrackt.

„Seute Deern“ belastet

Weil die „Seute Deern“ voller Schadstoffe steckt, ist der Abbruch des Schiffs etwas aufwendiger. Die Farbe, mit der der Rumpf gestrichen wurde, enthält zum Beispiel Asbest. Zusätzlich hat die Schadstoffanalyse ergeben, dass hölzerne Bauteile unter Deck mit Giften wie PCB oder dem Holzschutzmittel Lindan belastet sind.

Bark wird eingerüstet

Im ersten Schritt wird die Bark darum auch komplett eingehaust. Die Schutzfolie über dem Gerüst soll verhindern, dass beim Abschleifen belastetes Material mit dem Wind in die Nachbarschaft getragen wird.

Rumpf mit Schere zerteilt

Der Holzrumpf der Bark wird mit einer hydraulischen Schere zerschnitten. Im Juni soll das ehemalige Museumsschiff des Deutschen Schifffahrtsmuseums für immer aus dem Stadtbild Bremerhavens verschwunden sein.

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