Das Museumsschiff "Seute Deern" nach der Bergung im September.

Das Museumsschiff "Seute Deern" nach der Bergung im September.

Foto: Hartmann

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

"Seute Deern": Das sagt der Gründungsdirektor des Schifffahrtsmuseums

Von Christoph Barth
5. Oktober 2019 // 09:00

Der Gründungsdirektor des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Prof. Dr. Detlev Ellmers, räumt Fehler im Umgang mit der "Seuten Deern" ein. "Wir hätten es besser wissen können", sagt der 81-Jährige. 

Mit Schrecken die Nachrichten gelesen

Von 1971 bis 2002 leitete Ellmers die Arbeit am DSM. Mit Schrecken habe er die Nachrichten über den Schwelbrand im Schiffsrestaurant und über den Untergang am Liegeplatz im Alten Hafen gelesen. „Mir ist bewusst: Das hätte alles auch während meiner Amtszeit passieren können“, sagt Ellmers.

Ins Trockendock?

Was die Bremerhavener Experten zu seiner Amtszeit übersahen: Andere hölzernen Museumsschiffe liegen in einer Art Trockendock, gut geschützt vor Bohrmuscheln, Schimmelpilz und plötzlichen Wassereinbrüchen. „Wir hätten dreimal die Chance gehabt, es genauso zu machen“, merkt Ellmers selbstkritisch an.
Wann diese Chance da war und warum die "Seute Deern" nicht ins Trockendock kam, lest ihr am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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