Die „Seute Deern“ in Schieflage. Gut zehn Stunden am Tag der Havarie blieb unbemerkt, dass mehrere Pumpen ausgefallen waren. Auch deshalb kommt ein Gutachten zu der Erkenntnis, dass mangelhafte Kontrolle zum Untergang der Bark führte.

Die „Seute Deern“ in Schieflage. Gut zehn Stunden am Tag der Havarie blieb unbemerkt, dass mehrere Pumpen ausgefallen waren. Auch deshalb kommt ein Gutachten zu der Erkenntnis, dass mangelhafte Kontrolle zum Untergang der Bark führte.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

„Seute Deern“: Gutachten sieht schwere Kontrollmängel

1. Juli 2020 // 21:00

Versagen bei der Kontrollorganisation ist dafür verantwortlich, dass die „Seute Deern“ im vergangenen Jahr in Bremerhaven gesunken ist.

Ohne Werkzeug am Schiff

So steht es in einem Gutachten von Hans-Joachim Möller, das im September vergangenen Jahres die Ursachen der Havarie analysierte. Das Gutachten schildert, wie am Tag der Havarie am 30. August 2019 gut zehn Stunden lang die Pumpenausfälle unbemerkt bleiben. Die technischen Kontrollmittel waren unzulänglich, und die Kontrollgänge wurden nicht vom Museumspersonal, sondern von einem freien Mitarbeiter gemacht. Als der abends den Ausfall der Pumpen bemerkte, musste er sich erst von zu Hause das nötige Werkzeug holen. Als er damit ankam, war alles zu spät.

Weitere Details aus dem Gutachten lest Ihr auf norderlesen.de.

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