Die „Seute Deern“ machte laut Gutachten so viel Wasser, dass nur eine sehr schnelle Reaktion auf den Pumpenausfall die Havarie hätte verhindern können.

Die „Seute Deern“ machte laut Gutachten so viel Wasser, dass nur eine sehr schnelle Reaktion auf den Pumpenausfall die Havarie hätte verhindern können.

Foto: Foto: Heske

Bremerhaven

"Seute Deern"-Havarie in Bremerhaven: Gutachter bemängeln Pumpenkontrolle

Von Christian Heske
11. Januar 2020 // 13:40

Der Untergang der Bark „Seute Deern“ am 30. August 2019 im Bremerhavener Museumshafen ist auf den Ausfall der installierten Lenzpumpen und eine unzureichende technische und personelle Kontrollorganisation rund um das marode Schiff zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommen die Gutachter der Firma Möller Survey Marine.

Unzureichende Meldetechnik

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) hatte das Gutachten in Auftrag gegeben. Die Ursache für das Sinken der Museumsbark sei ohne Zweifel das durch viele Leckagen eindringende Wasser gewesen, sagen die Gutachter. Hinweise auf Sabotage fanden sie nicht. Mängel fanden sie bei der installierten Meldetechnik zur Pumpenkontrolle.
Wie sich die Havarie aus Sicht der Gutachter abgespielt hat und wie das Deutsche Schifffahrtsmuseum das Gutachten bewertet, lest Ihr auf norderlesen.de am Sonntag, 12. Januar 2020, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.

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